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Endoskopie

Nase, Nasennebenhöhlen, Kehlkopf, Bronchien

Die Endoskopie ist die Untersuchung ("Spiegelung") von Körperhöhlen und Hohlorganen mit Hilfe eines Endoskops zu Diagnose- und Behandlungszwecken. Dieses Verfahren wird u.a. als Darmspiegelung, Bauchhöhlenspiegelung und bei Erkrankungen zahlreicher anderer Organe sowie bei der Untersuchung von Gelenken angewandt. Ein Endoskop ist ein röhrenförmiges Gerät, das zur Licht- und Bildübertragung mit einer biegsamen Faseroptik aus bis zu 20 000 Glasfaserbündeln ausgestattet ist. Um ein Bild von der zu untersuchenden Körperregion zu erhalten, wird Licht durch das Endoskop geleitet. Der Lichttransport erfolgt über die umgebenden Lichtleitfasern und liefert einen erweiterten Betrachtungsraum. Da jede einzelne Glasfaser über die ganze Länge des Endoskops genau ausgerichtet ist, wird das übertragene Bild nicht verzerrt. Die Spitze des Endoskops kann um 180 Grad bewegt werden und verfügt über einen Mechanismus zur Reinigung der Linsen oder des zu untersuchenden Gewebes.

Ursprünglich wurden Endoskope nur zu diagnostischen Zwecken verwendet. Heute werden sie auch zur optischen Überwachung bei Biopsien oder der Lasertherapie eingesetzt. Durch aufsetzbare chirurgische Instrumente können auch kleine operative Eingriffe durchgeführt werden.

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