Mit dem Rauchen aufhören
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Krebsvorsorge, Tumornachsorge

Krebsrisiko

Das Krebsrisiko - die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken - ist von vielen Faktoren abhängig. Einige davon, wie Lebensstil, Ernährung, Konsumgewohnheiten von Tabak und Alkohol und in seltenen Fällen auch die Vererbung, konnten in den letzten Jahren durch wissenschaftliche Untersuchungen identifiziert werden.

Ein Zusammenspiel von mehreren Faktoren verstärken das Risiko an Krebs zu erkranken wesentlich. Der Lebensstil des Einzelnen selbst kann das Risiko an Krebs zu erkranken wesentlich beeinflussen. Zu einem ungesunden Lebensstil gehören Mangel an Bewegung, an Sport, viel Stress, ebenso ungesunde Ernährung und Konsumation/Exposition von Schadstoffen (Noxen) wie Rauchen, zu viel Sonne etc.

Gerade hinsichtlich Krebses kann man durch entsprechendes Verhalten viel für die Erhaltung der Gesundheit tun. Allerdings muss man sich des Problems bewusst sein, den eigenen Lebensstil kritisch zu überprüfen und gegebenenfalls ändern. Das ist manchmal gar nicht so leicht - man sollte aber immer daran denken, dass es um das Wichtigste, das eigene Leben, geht.

Gesunde Ernährung

Die Frage der richtigen Ernährung ist nicht speziell für die Krebsvorsorge zu stellen. Denn eine ausgewogene und gesunde Ernährung fördert insgesamt ihr allgemeines Wohlbefinden. Die folgenden Ernährungstipps sind daher kein hundertprozentiger Schutz gegen Krebs, sondern tragen zu einer Minimierung des Risikos, an Krebs zu erkranken, bei.

Darüber hinaus sollte aus den Ergebnissen der zahlreichen Studien nicht der Schluss gezogen werden, dass die Zufuhr einzelner Lebensmittel oder spezifischer Inhaltsstoffe einen besonderen Schutz vor Krebs gewährleistet bzw. zur Therapie von Krebs eingesetzt werden könnte. Vielmehr sollte die tägliche Kost abwechslungsreich (= ausgewogen) gestaltet sein, um das gewünschte Verhältnis der Nähr- und Wirkstoffe zu gewährleisten.

Empfehlenswert ist eine leichte (= fettarme), abwechslungsreiche Ernährung, die individuelle Vorlieben berücksichtigt, damit sie ein Leben lang praktiziert werden kann. Ideal dazu ist die Kombination mit regelmäßiger Bewegung an der frischen Luft, da die Bildung von Vitamin D in der Haut durch die UV-B-Strahlen angeregt wird.

Welche Krebs-Therapiemöglichkeiten gibt es?

Ein Drittel der österreichischen Bevölkerung erkrankt im Laufe ihres Lebens an Krebs. Rund 50 % der jährlich neu an Krebs erkrankten Menschen können geheilt werden:

22 % durch einen operativen Eingriff
12 % durch Strahlentherapie
  5 % durch eine Kombination von Chirurgie und Strahlentherapie
  8 % durch eine Kombination von Strahlen- und Chemotherapie
  2 % durch alleinige Chemotherapie

Ca. 60 % aller Krebspatienten benötigen während ihrer Erkrankung zumindest einmal eine Strahlenbehandlung.

Was ist Strahlentherapie und wie funktioniert sie?

Durch Strahleneinwirkung werden Krebszellen entweder zerstört oder am weiteren Wachstum durch Hemmung der Teilungsfähigkeit gehindert. Die erforderliche hochenergetische Strahlung wird entweder künstlich in sogenannten Linearbeschleunigern erzeugt oder man verwendet Strahlenquellen wie Kobalt 60, Iridium 192, Palladium 103 sowie andere.

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