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Röntgenuntersuchung

des Kopfes, der Nasennebenhöhlen und der Halswirbelsäule

Das Röntgendiagnosegerät ist in der Medizin ein Gerät, mit dessen Hilfe man innere Organe untersucht. Seine wesentlichen Bestandteile sind eine Röntgenstrahl-Röhre und ein Leuchtschirm. Zwischen diesen beiden wird der zu untersuchende Körper platziert. Röntgenstrahlen, die direkt auf den Schirm treffen, ergeben dort eine helle Fläche. Werden sie im Körper des Patienten teilweise absorbiert, so resultiert auf dem Schirm an den betreffenden Stellen eine mehr oder weniger dunkle graue Fläche. So zeichnen sich Knochen als sehr dunkle Schatten auf dem Schirm ab, während andere Gewebe, etwa der Herzmuskel, als hellere Grautöne erscheinen. Will man den Darm untersuchen, dann wird dem Patienten zuvor ein Salz (meist das Sulfat des Bariums) oral verabreicht oder direkt in den Darm eingeführt. Das Element Barium absorbiert die Röntgenstrahlen relativ stark, so dass der Durchgang des Bariumsalzes durch den Verdauungskanal auf dem Schirm gut zu erkennen ist.

Mit Hilfe der Röntgendiagnostik kann man beispielsweise Krebs-Erkrankungen der Knochen oder des Verdauungstraktes erkennen, ferner Geschwüre von Magen oder Darm sowie die Osteoporose, eine Erkrankung, bei der die Knochensubstanz abgebaut wird.

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